Parodontitis: Früherkennung und Diagnose
Eine Parodontitis entwickelt sich oft langsam und unbemerkt. Erste Warnsignale können Zahnfleischbluten, Rötungen und Mundgeruch sein. Um die Erkrankung und deren Ausmaß frühzeitig zu erkennen, messen wir bei der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung die Tiefe der Zahnfleischtaschen.
Therapie: Wie wird eine Parodontitis behandelt?
Die Parodontitistherapie zielt darauf ab, die Erkrankung zum Stillstand zu bringen und Bakterien die Anhaftung zu erschweren:
- Im ersten Behandlungsschritt führen wir eine professionelle Zahnreinigung
- Anschließend reinigen wir den Bereich unter dem Zahnfleisch in der Tiefe und glätten die Wurzelspitzen.
- Nun kommt Sauerstoff zum Einsatz: Mit Hilfe der Ozon-Therapie werden die Zahnfleischtaschen und das umliegende Gewebe desinfiziert. In einigen Fällen kann das die Einnahme von Antibiotika oder chirurgische Maßnahmen erübrigen.
- Bei hartnäckiger Parodontitis kann ein mikrobiologischer Test zur Keimbestimmung sinnvoll sein. Auf diese Weise lassen sich die Erreger bzw. Bakterien identifizieren, um sie anschließend zielgerichtet zu behandeln.
Bei der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) im Anschluss untersuchen und reinigen wir die Zähne und das Zahnfleisch in individuellen Abständen. Zur Vorbeugung von Rückfällen.