Dentalamalgam ade – Zum Schutz der Umwelt und Gesundheit
Nach jahrzehntelanger Diskussion wurde Amalgam als Füllmaterial in Deutschland und der gesamten EU offiziell verboten. Der Hauptgrund liegt im hohen Quecksilberanteil von Amalgam, der nachweislich gesundheitliche Risiken birgt.
Quecksilberdämpfe können kontinuierlich freigesetzt werden und belasten Nervensystem, Immunsystem sowie innere Organe. Darüber hinaus schadet Amalgam der Umwelt erheblich – durch Abwasser gelangt Quecksilber in Böden und Gewässer.
Was bedeutet das für bestehende Amalgamfüllungen?
Alte Amalgamfüllungen sollten nicht voreilig entfernt werden, da unsachgemäße Entfernung zusätzliche Quecksilberdämpfe freisetzen kann. In der biologischen Zahnmedizin erfolgt die Amalgamsanierung nach strengen Schutzprotokollen – mit Kofferdam, Absaugung und speziellen Filtern – um die Quecksilberbelastung für Patient und Behandlungsteam zu minimieren. Nach der Entfernung empfehlen wir gezielte Ausleitungstherapien, die den Körper bei der natürlichen Entgiftung unterstützen.
Biokompatible Alternativen wie Keramik oder Komposit ersetzen Amalgam dauerhaft – ästhetisch, metallfreiund gesundheitsverträglich.